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Relief Skylines von Hildreth Meière
In der viereckigen Kuppel des zweite Klasse Speisesaals (Atlantikrestaurant) befanden sich vier verchromte Kupfer Reliefs der vielbeachteten Künstlerin Hildreth Meière. Sie zeigten die stark stilisierten Skylines von San Francisco, London, Paris und New York. Auf dem New York- Relief ist die auslaufende America vor der Kulisse Süd- Manhattans und der Freiheitsstatue zu sehen. Das San Francisco Relief wird von der Oakland Bay Bridge dominiert, welche mit ihren kupfernen Tragseilen plastisch aus dem Hintergrund mit der Downtown San Franciso hervorsticht. Die heute viel berühmtere Golden Gate Bidge ist lediglich klein auf der rechten Seite der Bucht zu sehen. Im London- Relief ist das Parlament mit dem Big Ben und die Westminster Bridge verewigt. Paris wird durch die Notre Dame und die Ile St. Louis repräsentiert.
Die verschiedenen Farbtiefen und starken Kontraste des verchromten Kupfers wurden durch sandstrahlen und oxidieren verschiedener Partien erreicht.

Verbleib: Blieben bis zuletzt auf dem Schiff erhalten und wurden nach der Strandung vermutlich nicht mehr geborgen. Höchstwahrscheinlich mit dem Heck im Atlantik versunken und zerstört.
Reliefs an Bord der America.
Über die Künstlerin: Hildreth Meière (1892- 1961) war eine sehr vielseitige Künstlerin im Bereich der Architekturgestaltung, Wandmalerei, und Sakralkunst. Sie schuf u.a. Wandgemälde, Mosaike und auch Kirchenfenster. Ihre Arbeiten fanden platz in vielen öffentlichen Gebäuden und vielen Firmenzentralen, zum Beispiel dem Rockefeller Center. Ihr Stil war unverwechselbar und stark vom Art Déco beeinflusst. Ein kleiner Ausschnitt ihres weiten Spektrums:

* "Red and Gold Banking Room" -Irving Trust Building, New York
* Mosaike in der Washington National Cathedral
* Radio City Music Hall- "Sun", "Drama", "Dance"
* Deckengestaltung des Nebraska State Capitols
* "A Century of Women's Progress"- Weltausstellung in Chicago
Detailaufnahmen der Reliefs "San Francisco" und "London".
Relief  "London" (am oberen Bildrand) an Bord der gefluteten American Star.
"Moods of Time" von Paul Manship
Vier Skulpturen (Morgen, Tag, Abend, Nacht) schmückten die erste Klasse Lounge der America. Sie sind aus Bronze überzogen mit Blattgold und spielen auf die griechische Mythologie an. Diese vier kleinen Skulpturen dienten als Modelle/ Vorlagen, welche Manship für die Anfertigung größerer Skulpturen der Lagune der Nationen auf der Weltausstellung 1939 in New York benutzte.  (hier klicken für externen Link dazu)

Verbleib: 1964 von Bord genommen und seit dem in einem Museum ausgestellt.

Über den Künstler: Paul Manship (1985- 1966) war ein berühmter amerikanischer Bildhauer. Seine Werke schmückten unter anderem zwei Weltaustellungen. Sein heute bekanntestes Werk ist der Prometheus Brunnen vor dem Rockefeller Center in New York.

"Day" an Bord der America.
"Morning"
Hildreth Meiere beim Zeichnen der Vorlangen für das Kupfer- Relief "San Francisco". (Darunter zu sehen "New York")
"Night"
"Evening"
Kunst an Bord- Seite 5
Sternbildkarte von Austin Purves Jr.
Dieses indirekt beleuchtete Glaswandgemälde schmückte die Rückwand der Cocktailbar im 1. Klasse Rauchsalon und fügte sich perfekt in die Rundung dieser Wand ein. Es bestand aus fünf gravierten Glasplatten, welche an den gravierten Stellen das Licht brachen und die Sternbilder vor schwarzem Hintergrund zum Leuchten brachten und so den Sternenhimmel simulierten. Jedes Sternbild war in figürlicher und wissenschaftlicher Darstellung abgebildet.

Über den Künstler: siehe Kunstwerke Seite 6 oben.
Verbleib: unklar.
Gläserne Sternbildkarte  an Bord der America.
Detail, Sternbild Drache.
Kunst an Bord

"Morning" (links) und "Evening" in der erste Klasse Lounge.
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English version here:
Gläserne Sternbildkarte  an Bord der America.
Skizze der Sternbildkarte  von Austin Purves. Mit freundlicher Genehmigung der Litchfield Historical Society:
http://litchfieldhistoricalsociety.org/museum/