Zurück zur Startseite -->
Über den Autor

Mein Interesse für die America entsprang einem Zufall. Während eines Seminars für mein Architekturstudium recherchierte ich über die Architekten des Thomas Jefferson Memorials in Washington DC, das Architektenbüro Eggers und Higgins. Um die Besonderheiten ihrer Architektur zu bestimmen, ging ich die Liste der umgesetzten Projekte durch. Dabei viel mir ein Eintrag besonders auf: SS America-1939. Ein Schiff? In einer Liste von Gebäudekomplexen und Denkmälern? Mein Interesse war sofort geweckt und ich begann zu recherchieren. Und tatsächlich, ein Schiff. Und nicht irgendein Schiff, nein, gleich ein Luxusliner. Über 70 Jahre alt, einst nationales Aushängeschild der USA, getauft von keiner geringeren als der damaligen First Lady, mit Passagieren so bekannt wie Salvador Dali oder Frank Sinatra.
Und dann sah ich die Bilder des Wracks auf Fuerteventura. Es erschien mir surreal und ich wunderte mich, wie es dazu kommen konnte. Während alle anderen Großprojekte dieser Zeit heute sorgfältig gepflegt werden und einige sogar National Landmarks (so eine Art besonderer Denkmalschutz in den USA) sind, liegt dieses stolze Schiff an einem einsamen Strand wie das letzte Überbleibsel menschlicher Zivilisation nach der Apokalypse! Aber warum, wie konnte etwas so in Vergessenheit geraten, das ihm solch ein Schicksal zu teil wird? Ich las mich also durch die lange und wendevolle Geschichte dieses Schiffes und war fasziniert.
Was mich dann aber schlussendlich zu einem "Fan" der America machte, war ihr einzigartiges Kunstensemble an Bord. Da ich mich hobbymäßig sehr für zeitgenössische Kunst und architektonische Stilrichtungen aus dem Zeitraum der 30er interessiere, war das ein Volltreffer für mich.

Ich begab mich also auf die Suche nach Informationen und Abbildungen des künstlerischen Schaffens an Bord und stellte sehr schnell fest, dass online kaum etwas dazu verfügbar war. So weitete ich meine Suche auch auf Bibliotheken, Archive, Magazine und alte Broschüren aus. Gleichzeitig erfuhr ich so auch immer mehr über die America selbst und hatte bald auch in anderen Bereichen der Schiffsgeschichte und Gegenwart viele Quellen zur Hand. Ende 2011 machte ich mich für eine weitere Spurensuche auf den Weg nach Fuerteventura, dem letzten  Liegeplatz der American Star.
All diese Erfahrungen und gesammelten Informationen jetzt einfach privat in Kisten zu archivieren und bildlich gesprochen verstauben zu lassen kam für mich nicht in Frage. Vielmehr wollte ich meine Ergebnisse mit anderen Interessierten über den Bekanntenkreis hinaus teilen. So Entstand die Idee zu dieser Inernetpräsenz.

Mit dieser Website möchte ich meine Begeisterung für die America teilen und so neben den bereits existierenden Seiten im Netz einen weiteren Anlaufpunkt zur Erinnerung an dieses einzigartige Schiff bieten und wenn möglich seinen Bekanntheitsgrad weiter erhöhen.


Mit freundlichen Grüßen
Marko Fischer
© 2012-2013 ssamerica.bplaced.net | Impressum | Kontakt | Site Map | technische Probleme
English version here: